Anforderungen an eine Hausverwaltung
Die Hausverwaltung ist ein wichtiger Bestandteil

Wichtig sind Informationen über die Seriosität und Professionalität des Verwalters oder der Verwalterfirma. An die Betreibung einer Verwalterfirma sind (leider) geringe Anforderungen gestellt. Letztendlich genügt ein Gewerbeschein. Nicht selten führt eine schlechte Verwaltung zu Forderungsausfällen der Gemeinschaft, zu Schäden am Gemeinschafts- oder Sondereigentum sowie zu Verfahrenskosten, die regelmäßig von der Gemeinschaft zu tragen sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Verwalterfirma mit einer geeigneten Anwaltskanzlei zusammenarbeitet (Vorteile des eingespielten Teams). Auch der Verwaltungsbeirat sollte zumindest kaufmännische Kenntnisse haben.

Ärger erspart man sich auch durch Protokolleinsicht der Eigentümerversammlungen der letzten 3 Jahre bei der Hausverwaltung.

Daraus ergibt sich u.U., ob eine teure, in der Finanzierung regelmäßig nicht berücksichtigte, weil nicht bekannte, Sonderumlage (z.B. Dachsanierung, Balkonsanierung etc.) beschlossen wurde, deren Fälligkeitszeitpunkt z.B. erst nach Eigentumserwerb (Eintragung des Käufers im Grundbuch) eintritt, so dass der Neuerwerber für die Folgen eines von ihm nicht beschlossenen Beschlusses finanziell einzustehen hätte. Sollte eine derartige Lage gegeben sein, sollte dies im Kaufvertrag preismindernd berücksichtigt werden. Diese Berücksichtigung im Innenverhältnis (Verkäufer - Käufer) hat allerdings keine Auswirkungen im Außenverhältnis (Käufer - Wohnungseigentümergemeinschaft). Schuldner bleibt (oder wird) der zum Fälligkeitszeitpunkt im Grundbuch eingetragene Eigentümer.

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Schmidt Immobilien Ulm

Der gute Grund für ihren GRUND!