Die Sanierung meiner Immobilie wird mir zu teuer?
Umbaukosten doch zu aufwendig?

Damit eine Immobilie über einen längeren Zeitraum rentabel bleibt, sollte diese in regelmäßigen Abständen mit Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen instandgehalten werden. Dies dient ebenso der Werterhaltung für nachfolgende Generationen sowie der Wertsteigerung der Immobilie selbst.

Wenn die für einen Umbau benötigten finanziellen Mittel nicht ausreichen, die schnell eine fünfstellige Summe erreichen können, gilt es, diverse Finanzierungsangebote der Banken anzunehmen.

Wie bei jeder Investition ist es zunächst ratsam, einen Sanierungsplan zu erstellen. Hierfür werden die Kosten, welche für die Modernisierung oder den Umbau der Immobilie erforderlich sind, möglichst genau kalkuliert. Das dient zum einen der Berechnung der benötigten Darlehenssumme und zum anderen vergeben die Banken per se keinen Modernisierungskredit, wenn die anstehenden Kosten nicht plausibel dargelegt werden.

Um einen ungefähren Anhaltspunkt zu haben, wie hoch die zu erwartenden Rückzahlungsraten und die Laufzeit des Modernisierungsdarlehens sind, können online diverse Kreditrechner verwendet werden. Diese geben Auskunft, wie hoch der Zinssatz der jeweiligen Anbieter ist. Hierbei ist zu beachten: Je länger die Kreditlaufzeit ist, desto höhere Zinsen fallen an.
Natürlich ist auch der Gang zur Hausbank und weiteren Kreditinstituten ratsam, um mehrere Angebote für einen Modernisierungskredit einzuholen.

Seit 2014 sind laut Urteil des Bundesgerichtshofs keine Bearbeitungsgebühren für Modernisierungsdarlehen mehr erlaubt, sodass diese bei der vorläufigen Berechnung nicht mehr mit eingeplant werden müssen.

Bei der Einholung aller Informationen für einen Modernisierungskredit sollten Immobilieneigentümer allerdings nicht nur auf den Zinssatz und die Laufzeit achten. Auch die Optionen der Sondertilgungen, durch welche das Darlehen schneller zurückgezahlt wird, dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Damit die endgültige Entscheidung der Vergabe des Modernisierungskredits fallen kann, benötigen die Banken diverse Unterlagen, welche von Bank zu Bank variieren. Unterlagen, die auf keinen Fall fehlen dürfen, sind Dokumente der Immobilie, Umfang und Art der baulichen Maßnahmen sowie Nachweise zur finanziellen Situation des Immobilieneigentümers.

Welche baulichen Maßnahmen unter den Begriff Modernisierung einer Immobilie fallen, ist im § 555b BGB festgehalten. Dazu zählen sämtliche Maßnahmen, deren Umsetzung entweder
• neuen Wohnraum erschaffen,
• den Wert der Immobilie nachhaltig steigern,
• den Wasserverbrauch reduzieren,
• die Qualität der Wohnverhältnisse nachhaltig steigern oder
• den Energieverbrauch auf Dauer nachhaltig senken.

Kurzum, es gelten alle Modernisierungsarbeiten, die den Immobilienwert auf Dauer erhöhen.

Nicht jeder will sich dem organisatorischen und finanziellen Stress stellen und scheut sich vor Modernisierungen. Da könnte es eine Option sein einen Immobilienmakler zeitnah einzuschalten um
die Immobilie noch rentabel zu verkaufen.

Wir von Schmidt Immobilien unterstützen Sie hier natürlich in vollem Umfang.

Quelle: ansehen
Schmidt Immobilien Ulm

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