Hausverwaltung für mich? Leistungsspektrum erfragen!
Ist eine Hausverwaltung auch für mich eine Lösung?

Was die Hausverwaltung leisten muss, hängt zunächst davon ab, ob es sich um ein Haus mit Eigentumswohnungen handelt oder um ein großes Mietshaus. Im ersten Fall regelt nämlich das Wohneigentumsgesetz die Pflichten der Verwalter. Dazu gehört etwa die Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums – beispielsweise Treppenhaus, Heizung, Garage oder Außenanlagen. In diesem Rahmen darf der Verwalter auch im Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) die notwendigen Verträge mit Handwerkern, Technikern oder Reinigungskräften abschließen. Er muss dann die ordnungsgemäße Ausführung der Dienstleistungen überwachen und gegebenenfalls Mängel geltend machen. Außerdem kümmert sich der Verwalter um die Verträge mit Öl- oder Gaslieferanten, übernimmt die Jahresabrechnung aller Hausgelder und verwaltet die Instandhaltungsrücklagen. Schließlich ist er für die ordnungsgemäße Durchführung der Eigentümerversammlung und für die Umsetzung der dort gefassten Beschlüsse zuständig. Was das Gesetz im WEG-Bereich sehr genau einfordert, müssen Eigentümer von Mietshäusern oder gewerblichen Immobilien in individuellen Verträgen regeln. Hier haben sie dann aber auch viele Möglichkeiten, Aufgaben und Anforderungen an die Verwaltung sehr konkret nach den eigenen Bedürfnissen festzulegen. In Sachen Instandhaltung steht den Verwaltern meist ein Budget für kleinere Reparaturen zur Verfügung. Geht es ans Eingemachte – etwa, weil eine Fassadendämmung ansteht oder Balkone nachzurüsten sind – gilt es, die Maßnahmen und die Auswahl der Handwerker mit dem Eigentümer abzustimmen.
Hausverwaltung wechseln
Was lange währt, wird endlich gut – das mag sich in bestimmten Fällen auf wunderbare Weise so fügen. Wenn der Eigentümer aber an einen Verwalter gerät, der immer und immer wieder durch Fehlentscheidungen oder stoisches Nichtstun auffällt, sollte er über eine Trennung nachdenken. Grundsätzlich regelt der Vertrag, wann Hauseigentümer oder die WEG den Vertrag kündigen können. Die meisten Verträge enthalten Kündigungsfristen zwischen drei und sechs Monaten. Eine Einschränkung gibt es jedoch häufig bei WEGs, vor allem bei Neubauprojekten. Hier regeln die Verträge oft, dass die Verwaltung über Jahre hinweg überhaupt nicht kündbar sind. Erst nach Ablauf dieser Wartezeit, können sich die Eigentümer vom Verwalter lösen. Seit Juli 2007 dürfen die Verträge bei Erstbezug des Objekts – also die ersten Verwalterverträge – aufgrund einer Novelle nur noch auf maximal drei Jahre festgeschrieben werden. Das kann eine lange Zeit sein, vor allem wenn, der ungeliebte Bauträger die Verwaltung ausgesucht hat. Geht es dann darum, etwaige Gerwährleistungsansprüche geltend zu machen – etwa, weil das Garagendach nicht dicht ist, die Fassade nicht anständig verputzt wurde oder der Rasen in der Gartenanlage statt in sattem Grün in trostlosem Braun erstrahlt – müssen viele Eigentümer erkennen: Es tut sich nichts. Oder zumindest nicht viel. Denn längst nicht jede Hausverwaltung ist bereit, einen Bauträger vergrätzen, der sie regelmäßig mit lukrativen Daueraufträgen versorgt.
Wir klären Sie gerne über Funktion und Leistungsspektrum von Hausverwaltungen auf.


Ihr Team von Schmidt Immobilien

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Schmidt Immobilien Ulm

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