Immobilie - und nun? (Teil 1)
Die richtige Immobilie gefunden und was kommt dann auf Sie zu?

Immobilie – und nun?

Ihr Haus ist gefunden, der Vertrag unterschrieben - doch neben dem Kaufpreis fallen noch einige weitere Ausgaben an. Das führt oft zu einem bösen Erwachen – aber das muss nicht sein.

Wer eine Kaufinanzierung auf die Beine stellen will, muss viel kalkulieren und rechnen. Reicht das Geld, um den Kredit zu tilgen, Zinsen zu bezahlen und sogar noch für Umbau oder Renovierung? Ein Ausgabeposten sollte nicht unterschätzt werden: Die sogenannten Erwerberkosten können durchaus zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen.

Zu den Erwerberkosten zählt zum Beispiel die Entlohnung des Notars. Jeder Immobilienkauf muss notariell beurkundet werden, ein Gang beim Notar ist unumgänglich. Falls die Immobilie mit Hilfe einer Bank finanziert wird, verlangt das Kreditinstitut meist eine Grundschuld. Der Notar veranlasst, dass diese ins Grundbuch eingetragen wird. Für Notar und die Eintragung müssen Immobilienkäufer zusammen mit Kosten in Höhe von etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises rechnen. Bei einer Immobilie mit einem Preis von 300.000 € sind das 4.500€.

Seit 2006 bestimmen die Bundesländer selbst, wie hoch die Grunderwerbssteuer in ihrem Bereich angesetzt wird. In Bayern beträgt die Grunderwerbssteuer 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage, ebenso in Sachsen. Dies ist der niedrigste Satz. In Wiblingen (Baden-Württemberg) beträgt die Grunderwerbsteuer fünf Prozent.

Hier die Übersicht der Grunderwerbsteuersätze in den Bundesländern:

  • 3,5 %: Bayern, Sachsen
  • 4,5 %: Bremen, Hamburg
  • 5,0 %: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • 6,0 %: Berlin, Brandenburg, Hessen
  • 6,5 %: Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein

Bemessungsgrundlage für die Steuer ist der sogenannte Wert der Gegenleistung, das heißt in den meisten Fällen der Kaufpreis. Bei dem fiktiven Kaufpreis von 300.000 Euro wären in Wiblingen also 15.000 Euro an Steuern fällig, in Schleswig-Holstein momentan sogar 10.000 Euro.

Damit endet dieser Artikel aber noch nicht die Erwerberkosten. Grundsteuer und Maklergebühren werden wir in der nächsten Ausgabe genauer erläutern.

Wer die nächste Ausgabe nicht erwarten kann ist natürlich eingeladen sich jederzeit bei mir zu melden und die Information persönlich zu erhalten.

Ihr Team von Schmidt Immobilien GmbH

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Schmidt Immobilien Ulm

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