Immobilie zu groß?
Handeln Sie rechtzeitig!

Die Intention vieler Menschen ist es ihr Haus so umzugestalten, dass sie es im Alter mit Mitbewohnern teilen können. Grundlage und Basis der Überlegungen sind die Zersiedelung des Raums und der Wohnsituation auch demografische Überlegungen in Bezug auf die längere Lebensdauer der Menschen und die Einsamkeit im Alter.


Zersiedelung, leerstehende oder für die Bewohner zu groß gewordene Häuser – auf dem Land ist das Problem bekannt. Was tun? Man überlegt sich, wie man das Entwicklungspotenzial von unterbelegten oder leerstehenden Einfamilienhäusern hin zu nachverdichtenden, innovativen Wohnformen darstellen und bewerten kann.


Die Intention ist es, Menschen, denen ihr Haus zu groß geworden ist oder die im Alter nicht allein wohnen wollen, einfache Alternativen zu bieten, um ihre Wünsche zu verwirklichen. Man denkt dabei nicht an die heute 70- bis 80-Jährigen, die im Normalfall nicht bereit sind, noch derartige Veränderungen hinzunehmen, sondern an die Generation darunter, die gerade erlebt, wie ihre Eltern allein in einem Haus zurechtkommen müssen und sich vielleicht für ihr eigenes Alter etwas anderes vorstellen. Um Menschen auf dem Land überhaupt zu erreichen ist persönlicher Kontakt und Aufklärung notwendig.


Bei den Gesprächen merkt man, dass trotz unserer egoistischen Gesellschaft bei vielen Menschen bewusst oder unbewusst immer auch die Bedürfnisse der anderen in die Überlegungen miteinfließen. Oder dass vielen Menschen nicht wirklich bewusst ist, wie viele Teile ihres Hauses sie nicht benützen. Das Ganze könnte zu einer Win-win-Situation für alle werden. Profitieren können nicht nur die Hausbesitzer, sondern auch die Gemeinden und letztlich das Land und die Gesellschaft durch den Stopp der Zersiedelung oder den Erhalt landwirtschaftlicher Flächen.


Eine andere wichtige Komponente ist der Zeitfaktor. Entscheidungen brauchen manchmal Zeit. Dies ist grundsätzlich auch vollkommen in Ordnung. Auf keinen Fall sollte man aber im Alter gezwungen sein, die Entscheidung für oder gegen einen Umzug unter Druck zu treffen. So entscheiden sich vielen Menschen rechtzeitig für eine Seniorenresidenz und verkauften ihr Haus. Hierbei kann man auf professionelle Unterstützung durch einen Immobilienmakler zurückgreifen.


Menschen haben klare Vorstellungen, wo und wie sie leben wollen und sind bereit sich den Umständen so weit wie nötig anzupassen. Wichtig sei es, dass man sich in Ruhe über den gemeinsamen Weg einigt und die Entscheidung auch konsequent in die Tat umsetzt. Das lässt sich aber definitiv nicht von heute auf morgen bewerkstelligen.


Nicht immer läuft der Entscheidungsprozess geradlinig ab. Viele Menschen ignorieren die Folgen des Älterwerdens und wollen sich nicht mit Gedanken daran belasten, solange es ihnen noch gutgeht. Zudem hat sich die Einstellung zum Alter verändert: Ältere Menschen sind heute länger aktiv, haben eine höhere Lebenserwartung und stellen andere Ansprüche an sich und ihre Umwelt. Sie unterschätzen aber auch oft, wie sehr sich das Leben in den späteren Jahren verändert und welche Wohnbedingungen sie dann brauchen.


Es ist wichtig, rechtzeitig ein für die eigenen Bedürfnisse passendes Konzept zu finden und sich mit der Alterstauglichkeit der Immobilie auseinanderzusetzen. Das kann verhindern, dass diese irgendwann zur Altersfalle wird und spart zudem noch Geld. Schließlich ist die selbstgenutzte Immobilie für viele Menschen auch die teuerste Anschaffung, die sie im Laufe ihres Lebens tätigen.


Ihr Team von Schmidt Immobilien

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Schmidt Immobilien Ulm

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