Welche Pflichten gelten für Eigenheimbesitzer?
Auch im Winter müssen Eigenheimbesitzer Ihrer Pflicht nachkommen

Nicht nur im Winter müssen Hausbesitzer für Sicherheit sorgen.
Denn rund um die Immobilie gibt es noch viele weitere Gefahrenquellen, die teure Schadenersatzforderungen nach sich ziehen können. Der Winterdienst zählt zu den Verkehrssicherungspflichten, die jeder Grundstückseigentümer hierzulande hat. Doch es gibt noch weitere Verpflichtungen. „Eigentum verpflichtet“, heißt es im Grundgesetz. Auch das Treppenhaus muss ausreichend beleuchtet sein, natürlich in Häusern, die von mehreren Parteien bewohnt werden.

  • Vor Rutschgefahr durch nasse Böden sollte stets mit einem Schild gewarnt werden.
  • Auf Öltanks sollte regelmäßig ein Fachmann einen kritischen Blick werfen.
  • Nach jedem Sturm sollte unbedingt das Dach nach losen Ziegeln und Schäden begutachtet werden.
  • Ein besonderes Augenmerk sollte dem Garten gelten. Zum einen muss der Baumbestand regelmäßig auf morsche oder gebrochene Äste sowie die Standfähigkeit geprüft werden. Wenn Hecken oder Sträucher vom Grundstück auf Gehwege ragen, muss der Eigentümer sie zurückschneiden.
  • Straßen- und Verkehrsschilder müssen gut sichtbar bleiben.
  • Zudem darf man in seinem Garten auch nicht alles anpflanzen, was man möchte. Insbesondere, wenn man in unmittelbarer Nähe eines Spielplatzes oder von Weideflächen wohnt, sind giftige Pflanzen wie etwa der Fingerhut tabu.
  • Wer Kinder hat, sollte zudem um deren Sicherheit bedacht sein. Manche Gärten sind mit Baumhaus, Spielturm und Trampolin zu regelrechten Abenteuerspielplätzen mutiert. Dass immer noch alles fest verankert und stabil ist und keine scharfkantigen Stellen, Splitter oder Nägel überstehen, liegt in der Verantwortungm des Eigentümers und sollte daher regelmäßig überprüft werden.
  • Darüber hinaus sollten Hauseigentümer darauf achten, ihre vier Wände immer rechtzeitig winterfest zu machen. Viele Hausbewohner unterschätzen die Folgen einer länger andauernden Frost und Kälteperiode. Dauerfrost und Schnee können im schlimmsten Fall zu geplatzten Heizungsrohren und -kesseln, Wärmepumpen und Heizkörpern sowie gesprengten Wasserleitungen führen. Besonders Leitungen in Außenwänden und nicht permanent genutzten Räumen wie Bade-, Schlaf- oder Gästezimmern sind stark gefährdet. Gefriert das Wasser, vergrößert es sein Volumen um etwa zehn Prozent. Halten die Wasserrohre diesem Druck nicht stand, bersten sie. Sobald das Wasser dann auftaut, dringt es in das Mauerwerk ein und kann große Schäden verur-sachen. Aus Leitungen in ungeheizten Räumen sowie Außenrohren sollte daher rechtzeitig das Wasser abgelassen werden.
  • Um das Haus winterfit zu machen, sollte kritisch nach Rissen in der Fassade und losen Ziegeln Ausschau gehalten werden.
  • Bei Schnee und Eis sollte man zudem das Dach im Blick haben: Dachlawinen und Eiszapfen können zur Gefahr für Passanten und parkende Autos werden. Auf der sicheren Seite sind Hauseigentümer, wenn sie Schneefanggitter oder Schneestopper am Dach anbringen. In vielen schneereichen Gegenden sind diese sogar vorgeschrieben. Eiszapfen, über von Fußgängern benutzten Bereichen, sollte man am besten schnellstmöglich abschlagen. Ist dies nicht möglich, hilft eine Absperrung der Gefahrenstelle.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und sichere Winterzeit und kommen Sie auch mit Ihrer Immobilie gut durch den Winter.

Ihr Team von Schmidt Immobilien am Tannenplatz

Quelle: ansehen
Schmidt Immobilien Ulm

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