Welcher Mieter ist der richtige?
Oft eine schwierige Frage

Möchten Sie Vermieter werden? Immer wieder wird einem sehr häufig davon abgeraten. Man sollte „das besser nicht machen“ und „man hat nur Ärger mit Mietern“. Das sind häufig die Argumente die einem dann um die Ohren fliegen. Feststeht: Das A und O ist definitiv der „richtige Mieter. Das Problem dabei ist, was zeichnet den richtigen Mieter aus und wie findet man ihn?

Gefahren und Probleme

Obige Vorurteile kommen vor allem zu Stande wenn Vermietern Unrecht geschieht. Mit Unrecht sind ausstehende Mieten gemeint oder notorische Nörgelmieter, die objektiv gesehen nach jedem Anlass suchen, die Miete zu kürzen oder dem Vermieter das Leben zur Hölle zu machen. Professionelle Vermieter oder Mietverwaltungen mit großem Wohnungsbestand gehen mit solchen Fällen eher unspektakulär um. Sie kalkulieren sowieso mit einer statistischen Mietausfallquote von 3-5 %. Private Vermieter können sich in der Regel keinen Mietausfall erlauben. Das Risiko für private Vermieter ist damit einfach viel höher, besonders, wenn die Miete die Finanzierung der Immobilie bedient. Zusätzlich fehlt die Routine. Private Vermieter wissen häufig nicht, worauf beim Mietinteressenten zu achten ist und welche Sicherheitsmaßnahmen möglich sind.

Tipps & Hilfen

Eins vorweg. Es gibt nie eine hundertprozentige Lösung zu diesem Mietproblem. Allerdings kann man das Risiko deutlich vermindern, wenn man auf folgende Punkte achtet:

1. Um den künftigen Mieter näher kennenzulernen, sollte man ihn fragen, ob man ihn in seiner bisherigen Wohnung zur Klärung von Vertragsdetails aufsuchen kann. So kann er sich selbst ein gutes Bild davon machen, in welchen Lebensumständen sein künftiger Mieter lebt. Wie achtet er auf die Wohnung, und wie sauber ist diese? Und vielleicht ergibt sich ja auch ein Gespräch mit den Nachbarn und den bisherigen Vermietern.

2. Natürlich sollte man sich amtliche Dokumente zeigen lassen. An erster Stelle natürlich den Personalauseis. Ein Einkommensnachweis in Form einer Gehaltsabrechnung oder eines Steuerbescheids ist ebenso essentiell. Hier sollte man der Gehaltsabrechnung den Vorrang geben, denn ein Steuerbescheid umfasst einen Zeitraum der schon länger Geschichte ist und seither können sehr viele Veränderungen eingetreten sein.

3. Ferner sollte man sich eine SCHUFA-Auskunft einholen. Allerdings ist hier das Einverständnis des künftigen Mieters zwingend erforderlich.

4. Der Vermieter sollte sich eine vom Mietinteressenten unterzeichnete schriftliche Selbstauskunft geben lassen. Muster-Formulare gibt es zum Beispiel im Internet oder beim regionalen Makler. Macht der künftige Mieter hier absichtlich falsche Angaben, kann der Mietvertrag später angefochten werden.

5. Ein eindeutig formulierter Mietvertrag schützt vor Unklarheiten. Nützlich für Vermieter sind sogenannte Muster-Mietverträge, wie sie zum Beispiel im Schreibwarenhandel, im Internet oder beim regionalen Makler zu bekommen sind.

Wir wünschen Ihnen zukünftig keinen Ärger beim Vermieten und wünschen Ihnen zu jeder Zeit den richtigen Mieter. Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns über Ihren Besuch in unserem Büro in Wiblingen - am Tannenplatz.

Ihr Team von Schmidt Immobilien GmbH

Quelle: ansehen
Schmidt Immobilien Ulm

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